Studie von Airship: so steht es um mobile Standortfreigaben ein Jahr nach Einführung der DSGVO

Jahresvergleich zeigt deutliches Wachstum der Mobil-Nutzer und Anzahl
der gesendeten Benachrichtigungen // Durchschnittliche Opt-in-Raten für
Benachrichtigungen mit mehr als zwei Dritteln aller globalen Nutzer
weiterhin hoch

MÜNCHEN–(BUSINESS WIRE)–Vor dem Hintergrund des bevorstehenden einjährigen Jubiläums der DSGVO
am 25. Mai hat Airship
heute die Ergebnisse seiner globalen Benchmark-Studie veröffentlicht.
Die Studie untersucht Benutzerberechtigungen für mobile Apps unter fast
700 Millionen Menschen weltweit. Während Marketingverantwortliche
Kundenlisten trimmen mussten, um den neuen gesetzlichen Anforderungen
für „traditionelle” Kanäle (z.B. E-Mail) gerecht zu werden, wachsen die
Nutzerzahlen für mobile Apps weiter – weltweit um knapp 17 Prozent
gegenüber dem Vorjahr. Auch Unternehmen senden weiterhin mehr
Benachrichtigungen – durchschnittlich 36 pro Nutzer und Monat, was einer
Steigerung um über 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die
durchschnittliche Opt-in-Rate für Benachrichtigungen bleibt mit über
zwei Dritteln (67 Prozent) der weltweiten App-Nutzer hoch.


Diese Kennzahlen variieren auf regionaler Ebene, von ausgereifteren
Märkten bis hin zu schnell wachsenden Märkten, in denen viele Nutzer
ausschließlich Mobiltelefone nutzen. Der allgemeine Trend zunehmender
Nutzung und Akzeptanz von Meldungen durch die Verbraucher nimmt jedoch
stetig zu.

Nutzer sorgen sich zunehmend um den Schutz der eigenen Daten und werden
daher immer selektiver bei der Weitergabe ihrer Standortdaten. Die
durchschnittliche Opt-in-Rate für die Nutzung von Standortdaten sank
weltweit von 9,3 Prozent auf 7,7 Prozent. In Branchen, in denen die
Verwendung von Standortdaten einen unmittelbaren Nutzen für Verbraucher
bietet, wie z.B. der schnellen Suche nach einem nahegelegenen Restaurant
oder Kino, stiegen die Opt-in-Raten für standortbezogene
Dienstleistungen jedoch stark an.

Unter den 15 untersuchten Branchen kletterte Entertainment in Bezug auf
die durchschnittliche Opt-In-Rate für Standortfreigaben von der vierten
Platzierung auf Platz zwei. Essen & Trinken erreichte zum ersten Mal die
Top 5, da die Nutzung von mobilen Bestell- und Lieferservices bei
Schnellrestaurants zunimmt. Die Entwicklung dieser beiden Branchen und
der mehrjährige Erstplatzierte – der Einzelhandel – verdeutlichen die
Bereitschaft der Nutzer, Standortdaten zu teilen, wenn sie dadurch
bequeme, optimierte Dienste freischalten, die ihren Alltag vereinfachen
und verbessern.

Zudem gibt es auch gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen
Teilregionen, in denen als wertvoll erachtete ortsbezogene
Nutzungsmöglichkeiten zugleich bereits etablierter sind und schneller
wachsen. Dabei stechen Lateinamerika und die Karibik ins Auge – hier
haben sich die durchschnittlichen Opt-in-Raten für Standortfreigaben
mehr als verdoppelt.

Die Standortfreigabe variiert auch je nach mobilem Betriebssystem. Da
Android weniger Optionen bei den Standortberechtigungen erlaubt,
entsteht eine binäre Wahl, bei der die Anzahl der Nutzer, die sich gegen
eine Freigabe entschieden haben, im Jahresvergleich um 35 Prozent
gewachsen ist. Im Vergleich dazu verzeichnete iOS einen Rückgang um fast
18 Prozent. Von den iOS-Nutzern, die ihren Standort teilen, erlauben
dies mehr als ein Drittel nur während der Nutzung einer App – eine
Option, die erst vor Kurzem für das neue Android Q Betriebssystem
angekündigt wurde.

Interessanterweise werden 45 Prozent der iOS-Benutzer nie aufgefordert,
eine Standortfreigabe zuzulassen – eine Steigerung von 14 Prozent
gegenüber dem Vorjahr. Der Prozentsatz der Unternehmen, die ihre Nutzer
zur Freigabe ihres Standorts auffordern ist im Jahresvergleich mit 82
Prozent gleich geblieben. Hingegen zeigt das Wachstum der Nutzer, die
nicht zur Standortfreigabe aufgefordert werden, dass Unternehmen bei der
Entscheidung nach dem Standort zu fragen, zurückhaltender werden könnten
– insbesondere, wenn der Nutzer dadurch keinen Mehrwert erhält.

„In einer Zeit, in der Verbraucher hinsichtlich Kommunikationskanälen
und dem Teilen der eigenen Daten viel selektiver werden, bewähren sich
Push-Benachrichtigungen weiterhin, indem sie den Kunden wertvolle
Informationen genau zu dem Zeitpunkt und an dem Ort liefern, an dem sie
sie benötigen”, so Mike Stone, Marketing SVP bei Airship. „Bei den
Konsumenten von heute sind großartige Kundenerlebnisse die besten
Werbekampagnen. Kontextuelle, gehaltvolle und handlungsmotivierende
Botschaften ermöglichen es Marken, echte Beziehungen aufzubauen, indem
sie Kunden proaktiv in den bedeutendsten Momenten ansprechen und
unterstützen.”

Methodik

Die Benchmark-Studie von Airship vergleicht das mobile Verhalten von
globalen App-Nutzern, die im März 2018 (594 Mio.) und März 2019 (692
Mio.) aktiv waren. Unterregionen waren solche mit mindestens 15
Millionen Nutzern im Datensatz.

Über Airship

Marketing- und Digital Experience-Teams bei Tausenden
der weltweit renommiertesten Unternehmen
 verlassen sich auf die
Customer-Engagement-Plattform von Airship, um tiefgründige Verbindungen
zu Kunden herzustellen, indem sie relevante, orchestrierte Botschaften
auf jedem Kanal liefern.

Airship wurde 2009 als Pionier im Bereich der Push-Benachrichtigungen
gegründet und bietet Marken heute die Nutzerdaten, Engagement Channel,
KI-Orchestrierung und Dienstleistungen, die sie benötigen, um
Push-Benachrichtigungen, E-Mails, SMS, In-App-Nachrichten, Mobile Wallet
Cards und mehr im richtigen Moment an die richtige Person zu senden –
Vertrauen aufzubauen, Engagement zu fördern, Maßnahmen voranzutreiben
und Mehrwert zu schaffen.

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